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Antikoagulationstherapie ( Blutverdünnung)

( z.B. mit Markumar und Sintrom )

Ratschläge für Marcumar oder Sintrom - Therapie

(Dieses Merkblatt gehört in den Marcumar-Ausweis)

 Erläuterung:

Marcumar und andere Kumarine wirken als Gegenmittel zum Vitamin K , d. h., sie verhindern dosisabhängig die Wirkung von Vitamin K.
Vitamin K ist jedoch in ausreichender Menge erforderlich, damit die Leber die Blutgerinnungsstoffe immer herstellen kann. Durch genaue Einstellung soll ein Gleichgewicht zwischen der Wirkung von Vitamin K und und dem Gegenspieler Marcumar hergestellt werden dergestalt, dass die Gerinnungsstofe weiterhin, aber in der gewünschten geringeren Menge hergestellt werden.

zwei Arten von Therapie :
  a. milde Einstellung , recht problemlos, Blutungsgefahr kaum    vergrößert , Blutkontrollen nach erfolgreicher Einstellung nur alle 4 - 6 Wo nötig

  b. nur bei künstlichen Herzklappen muß eine straffere Einstellung mit häufigeren Kontrollen vorgenommen werden

Dieses Merkblatt gehört in den Marcumar - Ausweis!!

1.  Gewissenhafte Einnahme der verordneten täglichen Dosis (siehe Paß).

2.  Keine Medikamente ohne ärztliche Anordnung , auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind (z.B. Togal, Aspirin, andere Schmerz- und Schlafmittel).

3.  Alle Kohlsorten nur in kleineren Mengen, kein Blumen- und Rosenkohl; kein Spinat, keine Avocado, kein Fenchel.   Tomaten und Bohnen nur in kleinen Mengen, keine Schweineleber.

4.  Bei längeren fieberhaften Erkrankungen muß der Arzt benachrichtigt werden, der dann die Einstellng kontrolliert, ebenso bei längerer Bettruhe.

5.  Jedem Arzt und Zahnarzt vor Beginn der Behandlung den Gerinnungsausweis und dieses Merkblatt vorlegen.

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Freitag, 16. Mai 2008

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