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[net-Hausarzt -home-] [Inhaltsverzeichnis] [Organe] [Naturmedizin] [Impressum] Organe Paradisi - Wohlfühlparadies Der Online-Apotheken-Vergleich Therapie bei Bluthochdruck ( = Hypertonie) Vorbemerkung : es wird lange Zeit nur mit Naturtherapie behandelt , obwohl der Blutdruck die ganze Zeit viel zu hoch ist und die Gefäßschäden nehmen dramatisch zu (Herzkranzgefäße, Halsschlagader , Nieren u. Beinarterien werden verstopft ) Naturtherapie : Vor einer medikamentösen Therapie eines hohen Blutdrucks müssen nach den Richtlinien der Hochdruckliga erst 3 Monate lang allgemeine Maßnahmen durchgeführt werden. Nur wenn diese den Blutdruck nicht ausreichend senken, sind zusätzlich zu diesen Allgemeinmaßnahmen Medikamente angezeigt. Medikamente: Vorbemerkung: Dafür spricht auch ein anderer Gesichtspunkt: Im Allgemeinen steigert eine Erhöhung der Dosis anfangs die Wirkung deutlich, bei relativ hohen Dosen wird der zusätzliche Effekt einer weiteren Steigerung der Dosis immer geringer und man kommt dann an der maximalen Wirkung dieses Stoffes an. Mit etwaigen Nebenwirkungen verhält es sich aber umgekehrt: bei niedrigen Dosen treten in der Regel weniger und leichtere Nebenwirkungen auf, wohingegen diese bei Zunahme der Dosis immer mehr zunehmen. Also eine Vorteil der Kombinationstherapie, die mit eher kleinen Dosen der verschiedenen Medikamente auskommt. Die einzelnen Medikamentengruppen: Betablocker : Wassertabletten (Diuretikum) : Jüngere Studien weisen ihnen einen besseren lebensverlängernden Effekt nach als den neuen und teureren Medikamenten. ACE-Hemmer: Leider entwickeln fast 20 Prozent der Patienten darunter einen harmlosen, aber trotzdem recht lästigen Reizhusten, der dann zum Absetzen zwingt. AT-1-Antagonisten: Calciumantagonisten: Nachteil: auch nach Monaten und Jahren kann eine zunehmende Wassereinlagerung in Unterschenkel und Beine auftreten, die in ca. 20 % der Fälle auftritt und dann zum Absetzen zwingt. Reservemittel: Minoxidil: Gelegentlich kommen noch ältere Mittel zum Einsatz: Methyldopa Reserpin: Ursachen der Therapieresistenz: (letzte Aktualisierung)
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Jeder Bluthochdruck sollte zuerst mit diesen Maßnahmen aus der Naturheilkunde behandelt werden. Erst bei nicht ausreichendem Ansprechen sollten zusätzlich Medikamente gegeben werden.
Es gibt hier 2 häufige und leider schwerwiegende Fehler :
-- nicht zusalzen
-- stark gesalzene Speisen vermeiden : Dosenkost, Tiefkühlkost , generell Fertigkost
Leider läßt sich der hohe Blutdruck in vielen Fällen nicht mit einem einzigen Medikament senken, sondern es sind Kombinationen von verschiedenen Medikamenten erforderlich.
Mittel der ersten Wahl:
eher bei jüngeren Menschen , Vorsicht bei Asthma und bei manchen Störungen im EKG (Erregungsleitung wird evtl. zu stark gebremst)
werden natürlich hier nicht zu höherer Urinausscheidung eingesetzt, sondern wegen ihrer Blutdrucksenkung, sind normalerweise die Basis einer Kombinationstherapie, sollen auch mit allen anderen Blutdruckmedikamenten kombiniert werden. Gut verträglich , können aber gelegentlich die Blutsalze (Elektrolyte) durcheinander bringen
gut wirksam, normalerweise gut verträglich bis auf seltene Allergien mit Hautschwellungen.
Wirken ähnlich wie die ACE-Hemmer, lösen normalerweise aber keinen Reizhusten aus. Auch sonst am verträglichsten. Nachteile: weniger erprobt als z.B. die ACE-Hemmer, noch recht teuer.
Vor allem bei Älteren empfohlen und gut verträglich.
Alpha-Blocker:
Sind für den Blutdruck nur Medikamente zweiter Wahl und schneiden in Studien nicht sehr überzeugend ab. Da sie aber oft und erfolgreich gegen die banale Prostatavergrößerung beim älteren Mann eingesetzt werden, kann man deren blutdrucksenkenden Effekt dann auch für den hohen Blutdruck mit ausnützen
bei schweren Verläufen gelegentlich noch wirksam, nicht einfach zu verordnen
Clonidin
Dihydralazin
Erstes Blutdruckmittel, ein Naturheilmittel, das aus einer indischen Pflanze ( Rauwolfia serpentina) gewonnen wird, wegen unangenehmen Nebenwirkungen (Depression, Magengeschwüre) heute kaum noch eingesetzt
Wenn auch eine Kombination mit Minoxidil den Blutdruck nicht ausreichend senkt, spricht man von Therapieresistenz.
Sonntag, 15. Januar 2012
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